Das Verführen, einer von vielen blumigen Begriffe in Joachim Meyers Werken, meint ein wunderbar breit gefächertes Konzept, was weit mehr beinhaltet als die gebräuchlichen „Finten“ oder „Fehler“.
Ein Gegenüber kann sich zu unterschiedlichsten Aktionen, Reaktionen, Distanzen etc. verführen, verleiten lassen, dies kann mit dem Schwert, der Beinarbeit, unserer Körperhaltung geschehen.
Als solches ist es sowohl ein taktischer Ansatz als auch ein Werkzeug für die Phasen eines Gefechts.
Aber genug von diesem abstrakten Terminologie-Exkurs, worum geht’s konkret? Der Workshop hat als Ziel ein paar der Möglichkeiten, wie wir das Handeln unseres Gegenübers im Gefecht beeinflussen und abschätzen können, bewusst zu machen und zu erkunden.
Das ganze geschieht im Kontext des „Meyer-Fechtens“, bedeutet die Bewegungen werden groß, sie werden eventuell ungewohnt. Und, natürlich auch wichtig: Wir wollen beim Verführen verdammt gut aussehen!
Langes Schwert und zumindest Low Gear sind notwendig.
Für höheres Tempo oder freieres Arbeiten empfiehlt sich mehr Schutzausrüstung.