Wie kann Motivation im Training gezielt gefördert werden?
Welche Rolle spielen Spiele, Regeln und Trainingsformate für langfristigen Spaß im Fechten?
Dieser Workshop richtet sich an erfahrene Fechter*innen und Trainer*innen, die Motivation als essenziellen Bestandteil von Training verstehen und bewusst nutzen möchten.
Im Mittelpunkt steht die Selbstbestimmungstheorie, ein etabliertes motivationspsychologisches Modell, das langfristige Motivation über drei grundlegende Bedürfnisse erklärt:
Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.
Diese Konzepte werden im Workshop nicht nur theoretisch vorgestellt, sondern durch Reflexion, Austausch und fechtnahe Übungen konkret erfahrbar gemacht.
Gemeinsam betrachten wir, wie Rahmenbedingungen im Training die Motivation beeinflussen können. Dabei geht es sowohl um einzelne Übungen als auch um größere Zusammenhänge wie Trainingskultur, Saisonplanung oder persönliche Zielsetzung.
Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Motivationsmuster und setzen sich damit auseinander, welche Faktoren bei Motivationsproblemen möglicherweise fehlen. Der Workshop kombiniert kurze theoretische Impulse mit angeleiteter Reflexion und praktischen Beispielen.
Zum Ende sollte ein besseres Verständnis dafür bestehen, warum bestimmte Trainingsformen motivierend wirken und wie sich diese Erkenntnisse bewusst in den eigenen Trainingsalltag übertragen lassen.
Ziel ist es, Motivation nicht nur als individuelles Problem oder „Gefühl“, sondern als gestaltbaren Faktor im Training zu begreifen und konkrete Ansätze mitzunehmen, um Training langfristig engagiert, lernförderlich und freudvoll zu gestalten.
Ausrüstung:
- Teilnahme mit vollständiger Sparringsausrüstung oder Maske und Schaumstoffschwert möglich (empfohlen).
- Weniger Schutzausrüstung ist möglich, wenn eine zweite Person mit gleichem Ausrüstungsgrad vorhanden ist (nicht optimal).
- Bei Verwendung von Stahlwaffen sind Maske und Handschuhe verpflichtend, um an den praktischen Übungen teilzunehmen. Bei Nutzung der Schaumstoffwaffen ist mindestens eine Maske nötig.
- Alle Waffengattungen sind willkommen. Wird kein Langschwert mitgebracht, sollte eine zweite Person mit derselben Waffengattung gefunden werden.
- Sechs Schaumstoffwaffen (vier Langschwerter, zwei Säbel) können ausgeliehen werden.