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Motivation bewusst gestalten

Übersicht

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    Samstag, 13:00
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    Halle 4
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    Speziell
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    Langes Schwert
Wie kann Motivation im Training gezielt gefördert werden?

Welche Rolle spielen Spiele, Regeln und Trainingsformate für langfristigen Spaß im Fechten?

Dieser Workshop richtet sich an erfahrene Fechter*innen und Trainer*innen, die Motivation als essenziellen Bestandteil von Training verstehen und bewusst nutzen möchten.


Im Mittelpunkt steht die Selbstbestimmungstheorie, ein etabliertes motivationspsychologisches Modell, das langfristige Motivation über drei grundlegende Bedürfnisse erklärt:

Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.

Diese Konzepte werden im Workshop nicht nur theoretisch vorgestellt, sondern durch Reflexion, Austausch und fechtnahe Übungen konkret erfahrbar gemacht.

Gemeinsam betrachten wir, wie Rahmenbedingungen im Training die Motivation beeinflussen können. Dabei geht es sowohl um einzelne Übungen als auch um größere Zusammenhänge wie Trainingskultur, Saisonplanung oder persönliche Zielsetzung.

Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Motivationsmuster und setzen sich damit auseinander, welche Faktoren bei Motivationsproblemen möglicherweise fehlen. Der Workshop kombiniert kurze theoretische Impulse mit angeleiteter Reflexion und praktischen Beispielen.

Zum Ende sollte ein besseres Verständnis dafür bestehen, warum bestimmte Trainingsformen motivierend wirken und wie sich diese Erkenntnisse bewusst in den eigenen Trainingsalltag übertragen lassen.

Ziel ist es, Motivation nicht nur als individuelles Problem oder „Gefühl“, sondern als gestaltbaren Faktor im Training zu begreifen und konkrete Ansätze mitzunehmen, um Training langfristig engagiert, lernförderlich und freudvoll zu gestalten.

Ausrüstung:

  • Teilnahme mit vollständiger Sparringsausrüstung oder Maske und Schaumstoffschwert möglich (empfohlen).
  • Weniger Schutzausrüstung ist möglich, wenn eine zweite Person mit gleichem Ausrüstungsgrad vorhanden ist (nicht optimal).
  • Bei Verwendung von Stahlwaffen sind Maske und Handschuhe verpflichtend, um an den praktischen Übungen teilzunehmen. Bei Nutzung der Schaumstoffwaffen ist mindestens eine Maske nötig.
  • Alle Waffengattungen sind willkommen. Wird kein Langschwert mitgebracht, sollte eine zweite Person mit derselben Waffengattung gefunden werden.
  • Sechs Schaumstoffwaffen (vier Langschwerter, zwei Säbel) können ausgeliehen werden.

Coach

Melissa Kleiß

Facts

  • Trainingsort: Schildwache Potsdam/Twerchhau
  • Waffen Schwerpunkte:
    Langschwert

Workshops

Ich habe 2021 mit dem historischen Fechten begonnen und bin seitdem sowohl als aktive Fechterin als auch als Trainerin in der HEMA Szene tätig.

Bereits vor HEMA war ich mehrere Jahre im Leistungssport aktiv und habe zudem Bujinkan trainiert. Diese unterschiedlichen sportlichen Hintergründe prägen bis heute meinen Blick auf Training, Motivation und Lernprozesse.

Im HEMA bin ich national und international wettkampforientiert aktiv und fechte mit allem, was ich in die Hand bekomme (insbesondere Langschwert, Säbel, Rapier und Seitschwert). Über mehrere Jahre war ich Mitglied des deutschen Nationalteams und bin mehrfache Deutsche Meisterin.
Neben dem Wettkampfsport liegt mein Schwerpunkt auf der Trainings- und Workshoparbeit.

Aktuell unterrichte ich das wettkampforientierte Training bei der Schildwache Potsdam sowie das Fortgeschrittenentraining Langschwert bei Twerchhau in Berlin.

Zudem gebe ich regelmäßig Workshops auf nationalen und internationalen HEMA Events.
Besonders wichtig ist mir dabei die Verbindung von praktischem Fechttraining mit pädagogischen und psychologischen Perspektiven.

Ich habe ein abgeschlossenes Lehramtsstudium mit Schwerpunkt Inklusionspädagogik und befinde mich aktuell in der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Diese Hintergründe prägen meine Herangehensweise an Training, Lernprozesse und den Umgang mit Motivation und individueller Entwicklung im HEMA.